Auto
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29.12.2018
Mehr Fahrrad-Tote

Hannover - Der ADAC rechnet in diesem Jahr mit deutlich mehr Verkehrstoten in Deutschland. Die Zahl werde um 3,3% auf 3285 steigen. Der ADAC macht für die Entwicklung auch die deutlich erhöhte Zahl von getöteten Radfahrern verantwortlich, bei Autoinsassen und Fußgängern sei der Trend hingegen rückläufig.

De ADAC glaubt, dass die Unfälle bei den Radfahrern damit zusammenhängen, dass immer mehr Senioren sich Elektroräder zulegen und so wieder auf das Rad steigen. Auch in anderen Bereichen gebe es wegen des demografischen Wandels mehr ältere Menschen im Straßenverkehr die ein "größeres Risiko für Verletzungen“ hätten.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) erwartet ebenfalls mehr Opfer unter den Radlern, mit bis zu 400 Toten ein Anstieg um 15% gegenüber dem Vorjahr. Größtes Problem für die Sicherheit von Radfahrern sei „die überalterte und dramatisch unterdimensionierte“ Verkehrs-Infrastruktur für den Radverkehr. (KStA)

Kommentar von Biker am 29.12.2018

Als langjähriger Berufskraftfahrer und regelmäßiger Fahrradfahrer erlaube ich mir ein zugespitztes Urteil: Wenn man die Radfahrwege den Autofahrern zumuten würde, hätten wir morgen einen Bürgerkrieg. Oder würden sich die Autofahrer Straßen gefallen lassen, die einfach im Nichts enden? Oder mal für 100, 200 Meter einfach Pause machen? Aussteigen und Schieben bitte? Oder Straßen, die bis zur Unbenutzbarkeit mit parkenden Fahrrädern zugestellt sind?

Kommentar von Peter am 29.12.2018
Biker, bringt es mal wieder auf den Punkt. Besser kann man es kaum Formulieren. Bravo!
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